Raus aus der Komfortzone!



Heute ist ein ganz spezieller Tag für mich. Seit langem hatte ich wieder einmal einen Foto-Shoot. Der letzte ist bereits über 10 Jahre her und damals ging es um Fotos für die Hochzeitseinladungen.

Doch heute geht es nur um mich. Ein ganz ungewohntes und merkwürdiges Gefühl. Ich lasse mich sonst eher ungern fotografieren. Ich mag es nicht besonders, wenn der Fokus ganz auf mich gerichtet ist. Ich fühle mich dann immer so gehemmt, was man, meiner Meinung nach, auch auf den Fotos erkennen kann.


Wieso tue ich das also? Weshalb bringe ich mich in eine Situation, welche in mir Unbehagen auslöst? Wieso fordere ich mich selbst so heraus?


Dies hat mehrere Gründe:

Zum einen bin ich total unzufrieden mit meinem bisherigen Foto auf der Homepage. Und um das ändern zu können, komme ich wohl nicht umhin ein neues Foto zu machen.

Zum anderen bedeutet Leben Wachstum. Wachstum heisst Veränderung. Stillstand bedeutet Tod.


Eine Blume, die nicht mehr weiter wächst, welkt und stirbt ab. Körperzellen, die sich nicht mehr teilen und vermehren, altern und sterben ebenfalls.

Und ich will wachsen! Ich spüre ganz tief in mir drin, dass das Leben mehr für mich bereit hält. Ich will das Leben in seiner puren Fülle erfahren. Ich will meine Aufgabe im Leben erfüllen. Ich will den Menschen dabei helfen, wieder ihre Energien in Fluss zu bringen, so dass Heilung und Entwicklung geschehen kann.


Dies alles schaffe ich jedoch nur in befriedigendem Masse, wenn ich meine Komfortzone verlasse und mich zeige. Denn persönliche Veränderung und Weiterentwicklung geschieht immer ausserhalb der Komfortzone. Begebe ich mich nie aus dieser Zone heraus, so wird sie zunehmend zum "Zönchen". Mein Wirkungsradius nimmt ab.



Deswegen habe ich ganz bewusst den Südbereich unseres Zuhauses und Gartens umgestaltet: üppig rotblühende Pflanzen, viel Licht und Kerzen sowie warme, leuchtende Farben.


Ich habe also im Aussen die Initialzündung für meine innere Veränderung gestartet. Sozusagen einen bewusst initiierten energetischen Arschtritt.


Bereits wenig später stiess ich auf einen tollen Coach für Mindset-Arbeit. Kurzentschlossen meldete ich mich an ihr Seminar an. Die Reise ging los.


Ich möchte an dieser Stelle nicht genauer auf die Mindset-Arbeit eingehen. Vielleicht ein anderes Mal in einem weiteren Blogartikel.

Nur so viel: Durch diese sehr intensive Arbeit und Auseinandersetzung mit meinen inneren Antreibern und Glaubenssätzen wurde mir sehr bewusst, wohin meine Reise gehen soll und dass ich unbedingt aus meinem beengten Wirkungskreis raus will!


So habe ich mir vorgenommen, immer wieder Dinge zu tun, die neu für mich sind und mich herausfordern. Ich will mein Leben bereichern mit neuen Erfahrungen, neuem Wissen, neuen und hilfreichen Glaubenssätzen und Denkmustern. Ich will mich und meine Persönlichkeit weiter entwickeln. Ich will besser werden, freier.



Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, endlich neue Fotos von mir machen zu lassen und es nicht mehr länger vor mich herzuschieben.


Wie ich mich dabei fühlte? Erst war ich sehr unsicher. Ich fühlte mich unbehaglich. Ein freundliches Lächeln wollte mir nicht so recht gelingen. Also atmete ich tief durch und visualisierte mein Ziel. Dann ging es. Nach und nach wurde ich lockerer und fühlte mich wohler und freier. Stolz machte sich in mir breit: Ich habe diese Herausforderung gemeistert!

Und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen.



In diesem Sinne wünsche ich auch dir viel Erfolg und vor allem Spass beim Verlassen deiner Komfortzone. Lass dich von deinen Ängsten nicht aufhalten!


Herzlichst

Karin Fallet-Hodel




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