• Karin Fallet-Hodel

Was die Zahlen 6 und 7 mit dem Herbst zu tun haben



Du hast es sicherlich bereits gemerkt: Die Tage werden wieder kürzer und kühler. Und auch wenn am Nachmittag das Thermometer zum Teil noch über 20°C steigt, so brauchst du doch am Morgen eine Jacke wenn du rausgehst.


Die ersten Blätter an den Bäumen beginnen nun mit der Farbänderung. Das Obst ist reif und darf gepflückt werden. Der Herbst kündet sich an.


Im Feng Shui entspricht jede Zahl zwischen 1 und 9 einer bestimmten Himmelsrichtung. Jede Himmelsrichtung verfügt über spezifische Qualitäten. Ihr werden Wohnbereiche, Farben, Formen, Materialien, Elemente, Jahres- und Tageszeiten sowie auch Tätigkeiten zugeordnet. So entsprechen die Zahlen 6 und 7 den Himmelsrichtungen Nordwesten und Westen, welche dem Herbst zugeordnet werden.


Nach dem heissen, strahlenden und aktiven Sommer wird nun die Energie wieder etwas ruhiger. Während wir im Sommer nur so vor Energie sprühen, uns von morgens bis abends vorwiegend draussen aufhalten, aktiv und nach aussen gerichtet agieren, so beginnt sich im Herbst die Energie zunehmend nach innen zu richten. Dies geschieht nicht nur bei den Pflanzen, welche ihre Lebensenergie aus den Blättern zurück in die Wurzeln ziehen, sondern im übertragenen Sinne auch bei uns Menschen.


Im ersten Teil des Herbstes (Zahl 7) zeigt sich Mutter Natur noch einmal in ihrer vollen Pracht. Die Farben in der Natur sind zwar noch kräftig, doch um einige Schattierungen dunkler als im Sommer. Nun darf auch noch einmal richtig geerntet werden. Wir erfahren die Fülle pur.


Während im Sommer die Aktivität mehr im Vordergrund steht, kommt nun die Entspannung zum Zuge. Ernten, sammeln, geniessen, sich zurücklehnen, die wärmenden Sonnenstrahlen noch einmal in sich aufnehmen, die Seele baumeln lassen, sich seines Reichtums (sowohl des inneren wie auch des äusseren) bewusst werden und diesen wertschätzen.

Dies sind alles Qualitäten, die dieser Teil des Herbstes mit sich bringt.



Bald darauf wird die Zahl 7 von der Zahl 6 (Spätherbst) abgelöst.


In der Natur erkennst du den Qualitätswechsel daran, dass es noch kälter und nebliger wird. Ausserdem werfen die laubtragenden Bäume und Büsche ihre Blätter ab und werden kahl.


Zu dieser Jahreszeit zieht man sich gerne in den eigenen vier Wänden zurück, am liebsten mit dicken Kuschelsocken, einer flauschigen Decke und einem warmen Tee. Die Kerzen werden aus dem Schrank geholt und angezündet. Man konzentriert sich wieder verstärkt auf sich selbst.


Der grösste Teil des Jahres ist bereits verstrichen und so kommt man wohl nicht umhin sich zu fragen, wie weit man schon mit der Erreichung der gesetzten Ziele ist.


Man hinterfragt vieles, sucht und findet Klarheit, überdenkt seine Prioritäten, richtet sich neu aus, setzt neue Ziele, plant und bringt Dinge zum Abschluss, die nicht mehr passen oder sich nicht mehr stimmig anfühlen.

Oft reagiert man in dieser Jahreszeit auch sensibler auf Einflüsse von aussen. Eine gewisse Melancholie macht sich breit. Man fühlt sich emotional verletzlicher als sonst. Aber auch die Lunge ist nun stark in Gefahr auszutrocknen.


Deshalb gilt es jetzt mehr als sonst zu sich selbst Sorge zu tragen und sich die nötige Zeit zur Einkehr zu nehmen, sich auch mal klar abzugrenzen und, wenn nötig, Stellung zu beziehen.


In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen eine genussvolle und sorgsame Herbstzeit.


Herzlichst


Karin

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