• Karin Fallet-Hodel

Wie du mit Bildern deine Zukunft beeinflussen kannst

Aktualisiert: 7. Sept 2018


Ich liebe ja Luzern! Sie ist eine wunderschöne Stadt mit sehr viel Charakter. Vor allem in der Altstadt gibt unglaublich viel zu sehen. Viele der alten Häuser sind reich verziert mit Ornamenten, Stuckaturen und historischen Malereien, an welchen man aber normalerweise einfach ungeachtet vorbeieilt. Nimmt man sich jedoch die Zeit, um neugierig und mit offenen Augen durch die Gassen zu gehen, so entdeckt man fast an jeder Ecke wieder etwas Neues.


Letztens hatte ich einen Termin in einem dieser wunderschönen historischen Gebäude. Ich freute mich darauf, mich darin ein wenig umsehen und die Energie aufnehmen zu können.

Von aussen wirkte das Gebäude beeindruckend - beinahe majestätisch - auf mich mit seinen Steinverzierungen, Säulen und hohen Fenstern. Also begab ich mich voller Vorfreude durch die grosse schwere Holztür ins Innere.


Es empfingen mich hohe Decken, weisse Kalkabriebe gepaart mit Holzelementen und geschwungene Steinsäulen. Ein Traum!


Nachdem ich diesen Anblick etwas genossen hatte, fuhr ich mit dem kleinen schnuckeligen Fahrstuhl ein paar Etagen hoch. Was mich dort erwartete, verschlug mir beinahe die Sprache: Als ich die Fahrstuhltür öffnete empfing mich ein grosses und unglaublich düsteres Bild. Ein "Herzlich Willkommen" sieht definitiv anders aus! "Was will man den Besuchern damit wohl sagen?", fragte ich mich unwillkürlich.

Und es wurde auch nicht besser als ich in den Korridor abbog. Zu beiden Seiten hingen vorwiegend dunkle, wenig einladende Bilder. Gekrönt wurde das Ganze schliesslich durch ein Gemälde an der Stirnseite des Korridors: Es war riesig und stellte einen düsteren Gang dar, welcher ins Dunkel führte. Wo war ich hier bloss gelandet? Wie mochte hier wohl das Arbeitsklima sein? Kein Wunder waren alle Türen zu diesem Korridor hin stets geschlossen! Das hätte ich auch so gemacht, um mich diesen erdrückenden Bildern zu entziehen.


Dieses Erlebnis verdeutlichte mir einmal mehr, wie wichtig die richtige Bilderwahl für unser Wohlbefinden ist. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

Klar - Kunst ist Geschmacksache. Was dem einen unglaublich gefällt, findet ein anderer nur scheusslich.


Dennoch sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass Bilder direkt und permanent auf unser Unterbewusstsein einwirken und dieses beeinflussen.

Wir speichern in unserem Gehirn keine Worte, wir speichern alles als Bilder und verknüpfen diese mit Emotionen. Dies ist auch der Grund, weshalb Bilder uns so stark beeinflussen können. Die Werbung macht sich diesen Effekt ja nur all zu gerne zu Nutzen.


Ein Bild wirkt unentwegt auf sein Umfeld ein - sei dies durch die Farbe, die Symbolik, die Form oder aber durch die dadurch ausgedrückte Stimmung. Deswegen frage dich stets: Was sagt mir dieses Bild? Wie fühle ich mich, wenn ich es betrachte? Was will ich in meinem Leben? Ist diese Symbolik förderlich für meine Zukunft?


Bilder, welche in dir schlechte Erinnerungen wecken, Schwere oder Mangel ausdrücken sowie in dir ein Gefühl der Ohnmacht oder Einsamkeit hervorrufen, düster und dunkel sind, gehören nicht in deine Wohnräume. Sie entziehen dir Energie, schwächen dich und holen diese Gefühlszustände auch in Zukunft vermehrt in dein Leben.

Auch Ahnenbilder sind meist nicht wirklich geeignet auf Grund der oft strengen Mienen der darauf abgebildeten Personen. Diese sind in einem Album besser aufgehoben.


Wähle stattdessen Bilder, welche Lebensfreude, Fülle, Glück, Weiterentwicklung, Spass und Leichtigkeit ausdrücken.


Was willst du in deinem Leben haben? Was willst du erreichen? Wie möchtest du dich in Zukunft vermehrt fühlen?


Suche dir passende Bilder, die dies ausdrücken.

Oder noch besser: Male dir selber die passenden Bilder. Dann verstärkst du gleich noch die Wirkung mit deinen Emotionen. Dabei dürfen die Bilder auch ruhig abstrakt sein.


Die Bedeutung und Assoziation für DICH ist ausschlaggebend!



Bilder beeinflussen dein Unterbewusstsein. Dein Unterbewusstsein steuert deine Gedanken. Deine Gedanken formen deine Realität - Alles ist Energie!

Bist du Single und hast genug davon? Super! Dann entsorge alle Bilder mit Einzelpersonen darauf. Auch Bilder, auf welchen voneinander abgewandte Personen zu sehen sind dürfen mit guten Gewissen beseitigt werden. Hänge dir stattdessen solche mit der Symbolik Liebe und Zweisamkeit an die Wände.


Dir geht ständig das Geld aus und möchtest das gerne ändern? Toll! Schmeiss die ganzen Bilder weg, welche Mangel ausdrücken und ersetze sie durch Fülle.


Du bist oft müde, dir fehlt die Energie? Beseitige alle Bilder, die in dir eine Schwere auslösen. Auch eintönige, braun-graue Bilder dürfen gerne das Weite suchen. Ersetze sie durch farbenfrohe, fröhliche, leichte Bilder, welche Energie und Leichtigkeit ausdrücken.


Du verstehst nun das Prinzip? Dann mach dich gleich auf und durchkämme deine Wohnräume nach ungeeignetem Bildmaterial. Entferne alles, was du nicht mehr in deinem Leben haben möchtest.


Überprüfe deine Bilder auch danach regelmässig auf ihre Aktualität hin. Passt das noch zu mir? Fühlt sich das noch stimmig für mich an?


Ich wünsche dir freudvolles Tun!


Herzlichst


Karin Fallet-Hodel

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